Projekt Kartoffelanbau im Eimer

04.05.2018

Von Birgit Iraschko

Nach dem Projekt ist vor dem Projekt!

Nachdem ich schon viel über den Anbau von Kartoffeln im Eimer gelesen und gehört habe starten wir nun den Selbstversuch zuhause.

Mit dieser Art des Anbaus kann man auf geringstem Raum Kartoffeln anbauen und ernten.

Nun stellt sich die Frage Saatkartoffel oder.... ? Okay, Frage erledigt, im Kartoffeltopf wachsen die Biokartoffel schon um die Wette aus! 

Somit haben wir schon mal vorgekeimte Kartoffel in Bioqualität. Im Schuppen haben wir noch einen übrigen Maurerkübel mit ca. 40 Liter. Natürlich kann man auch ein kleineres Gefäß nehmen, es sollte nur dunkelfarbig sein, damit sich die Erde besser erwärmt. Man könnte sogar einfach einen schwarzen Plastiksack nehmen.


Dann bohre ich einige Löcher in den Boden um Staunässe zu vermeiden. Dann fülle ich ca. 10 cm Kies als Drainageschicht ein, darauf kommen 15-20 cm Erde. Dafür habe ich ein Gemisch aus Kompost und Sand genommen. Nun breche ich die unteren Triebe der Kartoffeln ab und setze die Knollen mit den verbleibenden Trieben nach oben in den Kübel. 

Mit einer weiteren Erdschicht werden die gelegten Kartoffeln bedeckt. Als Standort wähle ich einen Platz der sonnig/halbschattig ist und gieße die Kartoffel an. Theoretisch sollte einmal wöchentlich gießen ausreichen, da die Kartoffel mit Trockenheit gut zurecht kommt und bei Staunässe zu faulen beginnt. Dennoch sollte die Erde nicht komplett austrocknen.

Sobald die Triebe ca. 10 cm lang sind, werden diese, bis nur noch die Blattspitzen zu sehen sind, mit Erde bedeckt. Das mache ich solange bis der Kübel bis zum oberen Rand befüllt ist.

Wenn das Kraut dann nach ca. 90 - 100 Tagen vertrocknet ist, sollten die Kartoffel erntereif sein.

Ich bin sehr optimistisch das dies auch gelingt, denn sogar der Kartoffelwildwuchs auf dem Kompost hatte bereits kleine Knollen getragen...diese habe ich beim Erde holen gefunden.